Philipp Stubenrauch

Philipp Stubenrauch, heute Solo-Kontrabassist beim Sinfonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks, begann als sechsjähriger mit Klavier, 7 Jahre später kam der Kontrabass dazu. Schon in der Schulzeit war er Bandgründungen gewogen,es entstand die Combo „Hörbe”, deren Name von dem Kinderbuch Ottfried Preusslers abgeleitet wurde. Jazz- und Realbook-Standards wurden den Musikern bald zu langweilig, sehr experimentelle Eigenkompositionen entstanden („Gelatine zum bösen Spiel“, „Im Privatsinn“ oder „Susi Universal“). Sein Gefühl für Rhythmen wurde sicherlich auch beim Duo mit dem südafrikanischen Pianisten Surrendran Reddy geschult, man spielte u.a. afrikanischen Mbaqamba. Von 1995 an erhielt er Unterricht von Alexandru Chis. Später studierte Philipp Stubenrauch in Frankfurt/Main bei Prof. Günter Klaus an der Hochschule für Musik. Während dieser Zeit absolvierte er auch Meisterkurse bei Dorin Marc, Ulrich Wolf und Franco Petracchi.

Zwei Jahre lang war er Akademist im Symphonieorchester des BR in München und Orchesterkollegen gaben ihm weiteren Unterricht. Von 2003 bis 2004 studierte er in der Solistenklasse von Franco Petracchi am „Conservatoire de Musique de Genève" in der Schweiz.Obwohl Philipp dem solistischen Kontrabasspiel mit einem Augenzwinkern gegenübersteht, suchte er die Herausvorderung bei Wettbewerben und gewann u.a. zweimal den ersten Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert".

Wäre er nicht Musiker geworden, hätte er große Lust, für die Nasa Satelliten zum Mars zu schicken oder Roboter zu entwickeln. Allerdings glaubt er nicht, daß diese jemals in der Lage sein werden, Musik zu machen.